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Nachsorgeadressen2018-11-19T11:21:32+00:00

Was ist Kurzzeitnachsorge? Was ist Langzeitnachsorge?
Und die Frage aller Fragen: Wohin kann ich dafür gehen?…

In Österreich erfolgt bis zum 18. Lebensjahr der Survivors bzw. bis zu 10 Jahre nach Therapieende die sogenannte „Kurzzeitnachsorge“ an den Nachsorgeambulanzen der kinderonkologischen Behandlungszentren. Sie dient dazu, Rezidive und auftretende Spätfolgen frühestmöglich zu erkennen und in Folge behandeln zu können.

Da viele Survivors jedoch auch nach Ende der Kurzzeitnachsorge mit körperlichen oder psychosozialen Spätfolgen ihrer früheren Krebserkrankung konfrontiert sind, kommt der sogenannten „Langzeitnachsorge“ im Sinne der Gesundheitsvorsorge eine ebenso wichtige Bedeutung zu: Sie dient dazu, einerseits vorhandene Spätfolgen im Auge zu behalten und andererseits neu auftretende Spätfolgen frühzeitig zu erkennen und in Folge zu behandeln.

Wie oben bereits erwähnt, erfolgt die Kurzzeitnachsorge an den kinderonkologischen Behandlungszentren bis zu 10 Jahren nach Therapieende.

Für die Durchführung der Langzeitnachsorge gibt es derzeit an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz die „Erwachsenensprechstunde“. Im Rahmen dieser Erwachsenensprechstunde werden alle für die Langzeitnachsorge nötigen Untersuchungen koordiniert und die Durchführung vernlasst.

Um allen Survivors aus dem restlichen Österreich eine umfassende Langzeitnachsorge zu ermöglichen, arbeitet die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe im Rahmen des Projektes ZONE (Zentrum für onkologische Nachsorge Erwachsener) mit den kinderonkologischen Behandlungszentren in Graz, Innsbruck, Linz und Wien intensiv am Aufbau von weiteren Koordinationsstellen für Langzeitnachsorge.

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Spätfolgen

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