Geschichte


Die Anfänge der Gründung der Survivors Gruppe in Österreich lässt sich mit dem Jahr 2003 datieren. Zum ersten Mal waren damals einige Survivors aus Österreich beim jährlich stattfindenden internationalen Kongress der ICCCPO (International Confederation of Childhood Cancer Parent Organization) dabei. In Dublin stand damals im Mittelpunkt sich mit anderen Survivors aus verschiedensten Ländern, die schon sehr aktiv waren, auszutauschen. In Ländern wie Neuseeland und Irland gibt es eigenständige Survivors Organisationen, andere wie Finnland und Deutschland arbeiten innerhalb der Elternorganisation. Dieses erste internationale Treffen mit österreichischer Beteiligung war der Startpunkt für eine heute sowohl national als auch international sehr aktive Gruppe von Survivors.

In den ersten Jahren stand der Aufbau von regelmäßigen Treffen (Stammtischen) im Mittelpunkt. Survivors haben hier die Möglichkeit sich mit Survivors auszutauschen. Durch den regelmäßigen Austausch entstand immer mehr das Bedürfniss, derzeitigen KinderkrebspatientInnen mit den eigenen Erfahrungen Mut und Zuversicht zu vermitteln. Die Betreuung von Betroffenen in den kinderonkologischen Einrichtungen in Österreich ist zu einer sehr wichtigen Aktivität der Survivors geworden.

Die Gruppe der Survivors arbeitet innerhalb der Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen und werden von dieser in finanzieller und inhaltlicher Hinsicht unterstützt. Die Aktivitäten der Survivors ergänzen die Betreuung für PatientInnen und Survivors. Die Survivors sind eine Interessensvertretung innerhalb der Kinder-Krebs-Hilfe Organisationen in Österreich.

Die zunehmende Vernetzung von Survivors aus unterschiedlichen europäischen Ländern führt dazu, dass immer mehr die Bedürfnise von Survivors in den Bereich der Pädiatrischen Onkologie Eingang finden. Mit von der EU geförderten Projekten, wie ENCCA (European Network of Cancer research in Children and Adolescents) und PanCareSurFup (PanCare Survivor Follow-Up) wird hier der Austausch ermöglicht.