Erstes Symposium über Spätfolgen für Survivors


1. Symposium über Spätfolgen für Survivors
„Was mich noch interessieren wurde…“

Nach langer Planung war es am  26. September 2015 endlich so weit: das erste österreichweite Symposium über Spätfolgen– organisiert von Survivors für Survivors – fand statt.

Als gebührenden Auftakt hatten Survivors und Angehörige am Vorabend des Symposiums in der eindrucksvollen TU Sky Lounge schon vorab Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch, bevor am 26. September beim Symposium der Wissensaustausch mit ExpertInnen der Kinderonkologie auf dem Programm stand.

Informationen aus erster Hand

Knapp 100 wissbegierige TeilnehmerInnen füllten den Veranstaltungsraum des JUFA Wien City. Als Vortragende eingeladen waren NachsorgeexpertInnen aus ganz Österreich. Über drei Stunden lang sprachen sieben MedizinerInnen und PsychologInnen über Spatfolgen, die nach Krebserkrankungen und Behandlungen auftreten können. Dabei spielt die Früherkennung von Spätfolgen eine wesentliche Rolle, um erfolgreich behandeln zu können.

Das ist hier die Frage!
Im Fokus des Nachmittages stand die interaktive Gesprächsrunde zwischen ExpertInnen und TeilnehmerInnen. Besonders im Interessensfokus der ZuhörerInnen standen Fragen rund um Nachsorge – medizinische und psychosoziale Unterstützungsangebote nach einer pädiatrischen Krebsbehandlung, als auch um Transition – der Übergang von der Kindermedizin in die Erwachsenenmedizin: Wohin kann ich mich als Erwachsene/r mit meinen Spätfolgen wenden? Was kann ich gegen bestehende Beschwerden tun? Welche Spätfolgen können mich noch erwarten? 

Psychosoziale Nachsorge

Die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe baut seit Jahren ihre Angebote der psychosozialen Nachsorge aus. Welche es konkret für Survivors gibt, führt Anita Kienesberger, Geschaftsführerin der Österreichischen Kinder-Krebs-Hilfe, aus. Neben dem Berufsorientierungsprojekt „Jugend & Zukunft“ bietet die OKKH mit einem Mentoring-Lehrgang auch die Möglichkeit, aktuell betroffene junge PatientInnen an den kinderonkologischen Stationen zu unterstutzen. Ein Projekt von großer Bedeutung, das gerade in Planung ist, präsentierte Kienesberger mit besonderer Freude: die ZONE, das „Zentrum für onkologische Nachsorge Erwachsener“. Sie soll zur zentralen Schnittstelle für Survivors werden, um den reibungslosen Übergang von der Kindermedizin in die Erwachsenenmedizin zu ermöglichen.