Das Mentoring in Linz

Seit März 2018 gibt es nun das Mentoring für krebskranke Kinder und Jugendliche auch auf der pädiatrischen Onkologie am KUK Linz. Mit den 3 MentorInnen Kathi Feckter, David Schuster und Kathi Grubauer (siehe Bild) ist das Team in Oberösterreich noch recht klein, aber dafür ist die Motivation umso größer, die PatientInnen durch die Therapie zu begleiten, Ängste zu nehmen und Hoffnung zu geben.
Regelmäßige Besuche

Um den Bekanntheitsgrad der MentorInnen auf der Station zu steigern, waren diese im März wöchentlich auf der kinderonkologischen Station, immer mittwochs von 17:30 bis 19:30 Uhr. Mittlerweile sind sie einmal im Monat dort. Mithilfe von aufgelegten und ausgeteilten Infoflyern gibt es die Möglichkeit, sich individuell bei den MentorInnen zu melden, Fragen zu stellen und ein persönliches Treffen auszumachen. Dadurch können auch PatientInnen erreicht werden, die bei den monatlichen Besuchen nicht da sind.

Reden hilft

So ein Besuchertag der MentorInnen auf der kinderonkologischen Station ist meist voll ausgelastet. Nach Absprache mit dem Pflegepersonal, gehen die MentorInnen zu den einzelnen PatientInnen und bieten ein Gespräch an. Die Themen sind oft ähnlich: Wie ist das, wenn die Haare ausfallen? Wie ging es euch denn so mit Essen während der Therapie? Hast du nach der Therapie in der gleichen Klasse bleiben können? Meistens wird belanglos über Alltägliches geplaudert, sodass die Zeit verfliegt. Aber auch das bietet einen wichtigen Austausch und vor allem Ablenkung für die jungen PatientInnen.

Die Nachfrage ist groß

Grundsätzlich richtet sich das Angebot an der Klinik in Linz an jugendliche PatientInnen. Allerdings interessieren sich auch Eltern sehr für das Mentoring, da es ihnen einen positiven Ausblick verschafft. Ihre Fragen sind mehr zukunftsgerichtet und gehen in Richtung Nachsorge und Spätfolgen. Der Bedarf sich auszutauschen ist größer als die Ressourcen der MentorInnen. Da kommt es ab und zu vor, dass nicht in alle Krankenzimmer geschaut werden kann, aber zumindest der Infoflyer aufgelegt wird, sodass sich alle PatientInnen bei den MentorInnen melden können. Damit sich in Zukunft jedoch alle PatientInnen beim Besuchertag der MentorInnen mit den MentorInnen austauschen können, freut sich das Mentorenteam in Oberösterreich über Zuwachs im Team.

2018-06-14T16:13:50+00:00